Gib eine Sequenz ein und sieh dir an, wie die Doppelhelix aussieht. Vergleiche DNA, RNA und ein DNA-RNA-Hybrid.
Sequenz zusammenstellen
Schreibe oder füge eine Sequenz ein, zieh eine Textdatei in das Feld oder ziehe Bausteine in die Leiste darunter. Die Sequenz ist der erste Strang, gelesen von 5' nach 3'. Der zweite Strang ergibt sich daraus.
Molekül
Bausteine
Ziehe einen Baustein in die Leiste oder klicke ihn an, dann wird er angehängt.
Einen Baustein im oberen Strang anklicken (oder markieren und Entf drücken) entfernt ihn, Ziehen ändert die Reihenfolge.
3D-Modell
Gib mindestens zwei Basen ein.
Farben
Ziehen oder Pfeiltasten drehen das Bild, Mausrad oder + / − vergrößern, 0 setzt zurück.
Die Doppelhelix ist ein idealisiertes Modell mit gleichmäßigem Aufbau: B-DNA mit 36° Drehung und 3,4 Å Anstieg je Basenpaar, A-RNA und das Hybrid mit 32,7° und 2,6 Å (Lehrbuchwerte). Die Atome von Base, Zucker und Phosphat sind aus je einem Rest der Kristallstrukturen 1BNA (B-DNA) und 1QC0 (A-RNA) übernommen, mit einem gemeinsamen Zucker-Phosphat-Gerüst für alle Basen.
Echte Nukleinsäuren sind ungleichmäßiger: Je nach Sequenz ändern sich Drehung, Anstieg und Neigung der Basenpaare, und die Helix biegt sich. Bei G·C-Paaren hintereinander (CpG) liegen im Modell zwei Stickstoffe der kleinen Furche etwa 1,4 Å näher als im Kristall. Ein Modell kann deshalb Stellen zeigen, an denen echte Moleküle anders aussehen.
Der zweite Strang ist immer das exakte Gegenstück (Watson-Crick-Paarung). Fehlpaarungen, Schleifen, Faltungen und Proteine kommen nicht vor. Die meisten RNA-Moleküle in Zellen sind Einzelstränge; der RNA-Doppelstrang (A-Form) kommt zum Beispiel in Haarnadeln und in manchen Viren vor.
Das DNA-RNA-Hybrid hat einen DNA-Strang (mit T, ohne 2'-OH-Gruppen) und einen RNA-Strang (mit U) in der A-ähnlichen Form; echte Hybride liegen zwischen A- und B-Form.
Furchen, Abstände und Winkel sind aus dem Modell berechnet, nicht gemessen. „P–P“ ist der Abstand zweier Phosphoratome gegenüber, nicht der Durchmesser der Helix mit Atomradien. Die Scheibe ist 5 Å dick und enthält deshalb auch Teile benachbarter Basenpaare.
Es sind höchstens 40 Basenpaare möglich, damit das Bild flüssig bleibt. Hochgeladene Dateien werden nur im Browser gelesen und nicht übertragen.